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M_B_S
Peak Oil Freak

Alter: 39
Anmeldungsdatum: 20.02.2007
Beiträge: 8865

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Lovelock hat recht, die Klima - Erwärmumg ist nicht mehr aufzuhalten:
http://www.energybulletin.net/12126.html
http://gristmill.grist.org/story/2007/8/23/112129/966
On the climate change 'point of no return'
I've argued that scientists are not overestimating climate change, and in fact are underestimating it because they are omitting crucial amplifying feedbacks from their models. In this post, I'll show how these omissions suggest the climate has a "point of no return" that severely constrains the safe level of human-generated emissions.
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Wie ich sagte 100% EE bis 2030 oder Untergang!
Deutschland feiert derweil seine Rekord Automobil Exporte ....während die Ernte auf den Feldern der Welt verdorrt.
Seine Versorger planen 30 weitere Kohlekraftwerke ...weil es so billig ist.
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_________________ Baut eigene Kraftwerke nach EEG KWK Gesetz! Das ist die richtige Antwort
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Europäer
Stammposter

Alter: 31
Anmeldungsdatum: 23.02.2007
Beiträge: 408
Wohnort: Spanien

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| Neue Wälder anpflanzen ist vermutlich eh billiger als auf Kohle zu verzichten. Vielleicht indem man Wasser mit Tankschiffen in trockene Gebiete bringt.
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_________________ Es gibt keinen Peak-Energie. Heute nicht. Morgen nicht. Niemals.
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basecampUSA
Peak Oil Freak

Anmeldungsdatum: 20.06.2007
Beiträge: 105

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| Europäer hat folgendes geschrieben:
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Neue Wälder anpflanzen ist vermutlich eh billiger als auf Kohle zu verzichten. Vielleicht indem man Wasser mit Tankschiffen in trockene Gebiete bringt.
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Wo kriegst das wasser her?
Brauchs sowieso keine tankschiffe... es brechen schon eisbrocken so gross wie bundestaat Rhode Island vom suedpol ab... einfach hinschleppen! -wenn du es schnell genug schaffts duch die siedenden meeren zu kommen bevor es schmilzt.
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joko
Anfänger

Alter: 37
Anmeldungsdatum: 10.05.2007
Beiträge: 37

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Solange wir CO2 rauspusten kann man es auch nicht stabilisieren, und letztendlich kann der Mensch das sowieso nicht ("stabilisieren"), ist alles Wunschdenken. Sonst hätten wir ja vielleicht tatsächlich eine Klimasteuerung erfunden.
Das einzige was der Mensch kontrollieren könnte wäre der Ausstoß von CO2
das von fossilen Rohstoffen stammt, denn das war bis jetzt seit Millionen von Jahren gebunkert.
Aber das man deswegen gleich an DIE OFF denkt halte ich persönlich trotz allem für weit hergeholt.
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M_B_S
Peak Oil Freak

Alter: 39
Anmeldungsdatum: 20.02.2007
Beiträge: 8865

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DIE Off weit hergeholt?
Im Biologieunterricht/Vorlesung wohl geschlafen?
http://piratenblog.wordpress.com/2007/04/16/die-folgen-von-co2/
Durch vermehrten CO2- (1000 bis 3000ppm Endkonz.) und Methanausstoss kam es zu einer globalen Erwärmung insbes. der Meere, die Lösslichkeit von Sauerstoff in der Tiefsee nahm
hierdurch ab, so daß sich Schwefelwasserstoff-produzierende Bakterien vermehren konnten und große Mengen an H2S freisetzten. Letztendlich kippten die Ozeane um, wurden anaerob
und H2S wurde in die Atmosphäre entlassen (es gibt auch Heute in Namibia bestimmte Küstenabschnitte, wo sowas passiert), wo es bald toxische Konzentrationen annahm.
Hinzukam dann noch die durch das freigesetzte H2S induzierte nachhaltige globale Zerstörung der Ozonschicht(nachgewiesen an fossilierten Sporen in Grönland), was dann im schwerstenFall zum Aussterben von 90% aller Meeresorganismen und 70% aller Landlebewesen (EndePerm) führte.
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Quelle: Spektrum der Wissenschaft 3/2007; S. 26-33
Die Overkill Prozesse sind bestens bekannt und erforscht.
Urlaub schon gebucht?
Schatz! Dreh mal die Klimaanlage höher ist so heiß hier im Hotel
Griechenland 2007
Nein Bärchen, das ist ein Feuerzauber für uns veranstaltet.....
http://www.wbgu.de/wbgu_sn2006_ex04.pdf
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_________________ Baut eigene Kraftwerke nach EEG KWK Gesetz! Das ist die richtige Antwort
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Kristall
Stammposter (altes Forum)

Alter: 33
Anmeldungsdatum: 02.03.2007
Beiträge: 562
Wohnort: Zürich

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Der Mensch kann seinen CO2-Ausstoß durch eigenen Willen nicht vermindern, obwohl man das meinen könnte, bei all den Hurra-Meldungen über Erneuerbare Energieformen. Die Ernüchterung folgt dann jedesmal der Euphorie, diesmal hat es also die Windkraftanlagen erwischt:
SPON: Winkraftanlagen, Unerwartete Kräft
Nachdem man sie jahrelang mit religiösem Eifer überall aufgebaut hat und sich schon auf dem Weg in ein neues Solarzeitalter wähnte, gibt es jetzt anscheinend massenhaft Probleme mit der Technik. Massive Probleme mit den Kugellagern, die den gewaltigen Kräften - oh Wunder - nicht standhalten, den Masten, die abknicken wie Strohhälme und selbst den Betonfundamenten, die den Wechsellasten nicht gewachsen sind, aufreißen und durchrosten. Im schlimmsten Fall überhitzen die Dinger und brennen ab (die Feuerwehr schaut zu, weil sie nicht in die windigen Höhen von ~100m kommt).
Kein Problem, solange wir billige CO2-Energie haben, handelt es sich einfach um eine, zugegeben teure, Reparatur. Doch selbst unter diesen Umständen wollen die Windkraftbetreiber nicht raus auf die Nordsee, zu heikel. Gabriel, der schon von 25'000 Megwatt träumt, tut dies allem Anschein nach auch noch in der Zukunft.
Erneuerbare Energieen sind Erdöl-, Kohle-, etc.- derivate. Der einzige Weg CO2 einzusparen bedeutet Energie zu sparen, was aber anscheinend nicht funktioniert, die Gierhälse haben sich ja schon alle am Nordpol eingefunden, sobald da auch nur drei Tage kein Eis schwamm. Wenn es den Politikern ernst wäre mit dem Klimaschutz, wären ihnen doch die Erdölvorkommen dort total egal.
Das DIEOFF-Szenario ist auch meiner Ansicht nach mit eines der wahrscheinlichsten und umso mehr, je länger ich drüber nachdenke.
Das mit dem CO2 ist übrigens gar nicht so einmal, eher waren die letzten paar tausend Jahre einmalig, naja, zweimalig:
-Kristall
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cephalotus
Stammposter

Alter: 33
Anmeldungsdatum: 26.04.2007
Beiträge: 2201
Wohnort: Dresden

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| Kristall hat folgendes geschrieben:
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Der Mensch kann seinen CO2-Ausstoß durch eigenen Willen nicht vermindern, obwohl man das meinen könnte, bei all den Hurra-Meldungen über Erneuerbare Energieformen...
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Kannst Du diese Aussage auch irgendwie begründen?
| Zitat:
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Die Ernüchterung folgt dann jedesmal der Euphorie, diesmal hat es also die Windkraftanlagen erwischt:
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Ach, mal wieder ein Spiegel Artikel.
In diesem Fall (Schäden an Windkraftanlagen) kenne ich mich nicht aus, verwunderlich wärs aber keinesfalls, wenn der Artikel mal wieder Spiegel typisch sehr einseitig und somit irreführend geschrieben worden wäre.
| Zitat:
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Nachdem man sie jahrelang mit religiösem Eifer...
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Mit der Wortwahl disqualifiziert man sich doch für eine sachliche Diskussion....
Wieso bitte soll ein Befürworter regenerativer Energien ein religiöser Eiferer sein, ein Kritiker hingegen nicht? Ganz im Gegenteil gehe ich davon aus, dass die allermeisten Betreiber einer WKA ganz knallhart kalkuliert haben und auch die Gesetzgeber werden sich kaum zusammengehockt haben und auf eine religiöse Vision hin das EEG geschaffen haben, auch dort sitzen kompetente Menschen und es wird knallhart gerechnet und kalkuliert.
Religiöser Eifer in der Politik und in der Gesellschaft äußert sich auf ganz andere Arten...
| Zitat:
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...gibt es jetzt anscheinend massenhaft Probleme mit der Technik. Massive Probleme mit den Kugellagern, die den gewaltigen Kräften - oh Wunder - nicht standhalten, den Masten, die abknicken wie Strohhälme und selbst den Betonfundamenten, die den Wechsellasten nicht gewachsen sind, aufreißen und durchrosten. Im schlimmsten Fall überhitzen die Dinger und brennen ab (die Feuerwehr schaut zu, weil sie nicht in die windigen Höhen von ~100m kommt).
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Von den "spektakulären" Schäden hat Spiegel also jetzt 4 Anlagen von 19.000 in 2007 zusammen getragen. Und es ist wohl anzunehmen, dass sie auch hier weniger den Durschschnitt genommen haben, sondern einen Ausreißer nach oben.
Hätte ein Automobil (mit in etwa derselben Lebenserwartung wie eine WKA) eine so geringe Ausfallquote, dann wären wohl alle begeistert, aber wieviele "spektakuläre" Schäden gibt es da wohl von 19.000 Exemplaren allen Alters?
| Zitat:
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Kein Problem, solange wir billige CO2-Energie haben, handelt es sich einfach um eine, zugegeben teure, Reparatur. Doch selbst unter diesen Umständen wollen die Windkraftbetreiber nicht raus auf die Nordsee, zu heikel. Gabriel, der schon von 25'000 Megwatt träumt, tut dies allem Anschein nach auch noch in der Zukunft.
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EIN WKA Hersteller (wenn auch Enercon) scheint etwas in der Art geäußert zu haben und selbst diese so abgedruckte Aussage muss keineswegs zwangsläufig auch genau so zutreffen.
Dass Wind offshore derzeit(!) aus diversen Gründen (u.a. eben auch wegen teuren Wartungs- und Reperaturkosten) in Deutschland nicht rentabel ist, ist ja keine neue oder gar spektakuläre Erkenntnis. Eben deshalb soll ja auch die EEG Vergütung für offshore Wind angehoben werden
| Zitat:
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Erneuerbare Energieen sind Erdöl-, Kohle-, etc.- derivate. Der einzige Weg CO2 einzusparen bedeutet Energie zu sparen,
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Energie sparen ist eine sehr hilfreiche Verzögerungsmaßnahme, aber sie kann unmöglich eine zukunftsfähige Lösung sein, es sei denn, es ginge einzig und alleine darum, noch halbwegs bequem das eigene Leben führen zu können.
Wer 1000€ auf dem Konto hat und keine bzw vernachlässigbare Zinseinnahmen, dem nützt es auch nichts, wenn er im Monat statt 100€ nur noch 80€ oder 50€ abhebt, irgendwann ist das Guthaben verbraucht...
Im globalen Maßstab betrachtet erscheint Energiesparen ebenfalls weder realistisch noch erstrebenwert.
| Zitat:
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was aber anscheinend nicht funktioniert, die Gierhälse haben sich ja schon alle am Nordpol eingefunden, sobald da auch nur drei Tage kein Eis schwamm. Wenn es den Politikern ernst wäre mit dem Klimaschutz, wären ihnen doch die Erdölvorkommen dort total egal.
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Zumindest von Öl und Gas wird die Menscheit alles nutzen, was irgednwie zu bekommen sein wird, dass dort irgendwann mal wieder freiwillig weniger gebraucht wird als gefördert werden könnte erscheint mir utopisch.
Möglicherweise braucht man aber nicht alle Kohle verfeuern und kann sich Spielereien mit dem Methanhydrat sparen, dazu braucht es aber zwingend erneuerbare Energien.
| Zitat:
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Das DIEOFF-Szenario ist auch meiner Ansicht nach mit eines der wahrscheinlichsten und umso mehr, je länger ich drüber nachdenke.
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Und Du akzeptiert und befürwortest sogar den Untergang?
Anders kann ich mir ja dann Deine Ablehnung von enreurbaren Energien nicht erklären
Würde ich davon ausgehen, dass die Welt untergeht, dann würde -ich- alles daran setzen, um dies zu verhindern.
| Zitat:
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Das mit dem CO2 ist übrigens gar nicht so einmal, eher waren die letzten paar tausend Jahre einmalig, naja, zweimalig:
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Die x-Achse scheint mir mit x Millionen Jahren beschriftet zu sein, nicht mit x tausend Jahren.
Das ist insofern ein ganz wesentlicher Unterschied, weil es vor x-tausend Jahren bereits ein lebensfähiges Umfeld für Homo sapiens gab, vor x-Millionen Jahren allerdings nicht.
Vor 4 Milliarden Jahren war die Erde eine Kugel aus flüssigem Gestein und Metall, macht das den anthropogenen Klimawandel jetzt weniger dramatisch?
mfg
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Europäer
Stammposter

Alter: 31
Anmeldungsdatum: 23.02.2007
Beiträge: 408
Wohnort: Spanien

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| basecampUSA hat folgendes geschrieben:
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Wo kriegst das wasser her?
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Flüsse anzapfen, bevor das Wasser ins Meer fliesst. Entweder mit kleinen Tankschiffen ins Delta reinfahren oder Pipelines zum Auftanken der Schiffe bauen. Das es Pflanzen gibt die mit Brackwasser oder gar Salzwasser (?) wachsen sollte man auch nicht vergessen.
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Kristall
Stammposter (altes Forum)

Alter: 33
Anmeldungsdatum: 02.03.2007
Beiträge: 562
Wohnort: Zürich

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| Kristall hat folgendes geschrieben:
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Der Mensch kann seinen CO2-Ausstoß durch eigenen Willen nicht vermindern, obwohl man das meinen könnte, bei all den Hurra-Meldungen über Erneuerbare Energieformen...
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| cephalotus hat folgendes geschrieben:
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Kannst Du diese Aussage auch irgendwie begründen?
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Darum (weil die meisten so denken):
| cephalotus hat folgendes geschrieben:
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Im globalen Maßstab betrachtet erscheint Energiesparen ebenfalls weder realistisch noch erstrebenwert.
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und deswegen:
| cephalotus hat folgendes geschrieben:
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Energie sparen ist eine sehr hilfreiche Verzögerungsmaßnahme, aber sie kann unmöglich eine zukunftsfähige Lösung sein
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| cephalotus hat folgendes geschrieben:
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, es sei denn, es ginge einzig und alleine darum, noch halbwegs bequem das eigene Leben führen zu können.
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Genau darum gehts! Zur Zeit haben wir jeder im Schnitt über hundert unsichtbare Sklaven, die unsere Maschinen befeuern (und unsere Windkraftanlagen reparieren!!) Wenn die Ölfeier vorbei ist, machen wir das eben wieder selber, dann ist nur noch einer König...
| cephalotus hat folgendes geschrieben:
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Wer 1000€ auf dem Konto hat und keine bzw vernachlässigbare Zinseinnahmen, dem nützt es auch nichts, wenn er im Monat statt 100€ nur noch 80€ oder 50€ abhebt, irgendwann ist das Guthaben verbraucht...
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Genau darum gehts, von den Zinsen leben, nicht vom Kapital.
| Zitat:
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Das DIEOFF-Szenario ist auch meiner Ansicht nach mit eines der wahrscheinlichsten und umso mehr, je länger ich drüber nachdenke.
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| cephalotus hat folgendes geschrieben:
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Und Du akzeptiert und befürwortest sogar den Untergang?
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Von welchem Untergang redest Du? Den Untergang haben wir doch schon längst hinter uns, kulturmäßig haben wir uns im letzten Jahrhundert bis weit vor die Steinzeit zurückkatapultiert.
Zumindest hier im Westen sind wir nicht mehr weit vom Tier weg. Es geht nun darum, aus dem schwarzen Loch rauszukommen und aus Affen wieder Menschen zu machen, um es mal etwas überspitzt auszudrücken. Das will ich natürlich nicht verhindern.
| cephalotus hat folgendes geschrieben:
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Würde ich davon ausgehen, dass die Welt untergeht, dann würde -ich- alles daran setzen, um dies zu verhindern.
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Wie gesagt, alles eine Frage der Weltanschauung, meint
-Kristall
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M_B_S
Peak Oil Freak

Alter: 39
Anmeldungsdatum: 20.02.2007
Beiträge: 8865

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_________________ Baut eigene Kraftwerke nach EEG KWK Gesetz! Das ist die richtige Antwort
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Karle
Stammposter (altes Forum)

Anmeldungsdatum: 07.03.2007
Beiträge: 1794
Wohnort: Zielwohnort siehe Bild

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Zuletzt bearbeitet von Karle am So Dez 16, 2007 11:53, insgesamt einmal bearbeitet
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Kristall
Stammposter (altes Forum)

Alter: 33
Anmeldungsdatum: 02.03.2007
Beiträge: 562
Wohnort: Zürich

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| Kristall hat folgendes geschrieben:
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Von welchem Untergang redest Du? Den Untergang haben wir doch schon längst hinter uns, kulturmäßig haben wir uns im letzten Jahrhundert bis weit vor die Steinzeit
Zumindest hier im Westen sind wir nicht mehr weit vom Tier weg.
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Hi Karle
In Deinem Zitat von mir fehlt noch ein Verweis zu Ernst W. Heines Buch „New York liegt im Neandertal“
| Karle hat folgendes geschrieben:
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In Relation zu welcher Zeit haben wir denn jetzt den Untergang erlebt?
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Keine Frage, materiell gesehen besitzen wir heute soviel wie nie zu zuvor, weil unsere Gesellschaft danach ausgelegt ist, materiellen Reichtum zu mehren. Das war auch schon zu Zeiten Deiner Oma so und die Möglichkeit, die Zwänge einer christlichen Religionsgemeinschaft gegen nie dagewesene individuelle Freiheiten einzutauschen, wird heute (fast) uneingeschränkt von allen westlichen Eliten als Erfolgsgeschichte verstanden. Und Deine und meine Oma empfand das gewiss ebenso. Seltsamerweise gibt es Gegenden auf der Welt, in denen sich die Menschen energisch gegen diesen Segen „Überfluss“ wehren. Wenn es diese berühmten universellen Werte gibt und materieller Reichtum das natürliche Ziel einer jeden Gesellschaft ist (mit zwangsläufig immer höherem Energieverbrauch, egal ob fossil oder solar), so dürfte es keine Kritiker geben. Warum gibt es also doch welche (mich eingeschlossen)?
Weil dieses Ziel zwangsläufig den Verlust kulturellen Schaffens und kultureller Identität mit sich bringt. Wenn wir in Betracht ziehen, dass Tiere auch Werkzeuge benutzen, Musik machen (Wale z.B.), in Gruppen zusammenleben, sich Geschenke machen etc., so ist kulturelles Schaffen das einzige, was den Menschen vom Tier unterscheidet.
Du wohnst in Australien, vielleicht hast Du auch schon bei Urvölkern gewohnt und kulturelles Schaffen erlebt. In westlichen Metropolen bezweifle ich das stark. Du darfst Kultur nicht mit Kunst verwechseln. Kunst kann Ausdruck von Kultur sein, muss es aber nicht. Kultur ist immer ein gemeinschaftliches Erlebnis, das aus einem Bedürfnis heraus entsteht und den Glauben an eine Transzendenz zum Mittelpunkt hat. Kunst ist da überhaupt nicht notwendig, ein Gebet braucht keine Kunst, wohl aber den kulturellen Glauben. Ein gutes Beispiel um den Unterschied zwischen Kunst und Kultur zu zeigen ist das Foto, das ich bei uns in Lausanne geschossen habe:
Es ist eine Reklame für irgendein Getränk, der Satz heißt: „Wer will ein Rivella?“ Die Mönche auf dem Bild waren ganz offensichtlich dabei, eine kulturelle Handlung auszuüben, nämlich zu beten. Ihre kulturelle Identität drücken sie durch ihre Kleidung aus, ihre Frisur, oder dadurch, dass sie sich alle die Schuhe ausziehen. Im Mittelpunkt ihrer kulturellen Handlung steht ein Gott, den wir nicht sehen und an den die meisten in unserer Überflussgesellschaft auch nicht glauben (mich eingeschlossen). Auf die Frage, wer ein Rivella will, unterbrechen sie ihr Gebet und melden sich.
Je nach Kriterium kann man das ganze Werbeplakat als Kunstwerk definieren, die Belichtung, das Arrangement, den vermeintlichen Witz hinter der Geschichte (moderne Kunst). Kulturell hat das Plakat jedoch nichts zu bieten. Aber es zeigt gut, wie wir mit Kultur umgehen: die Schauspieler glauben natürlich auch nicht an Gott, sonst hätten sie ja niemals mitgemacht bei dieser Profanation ihres Glaubens. Sie haben Geld bekommen und da materieller Reichtum das Ziel unserer entkulturierten Gesellschaft ist, haben sie sich Mönchsgewänder angezogen und sich gemeldet als fotografiert wurde (das ist eine Serie, ein anderes Foto zeigt ein Hochzeitspaar in der Kirche, die sich melden, auch hier wieder, auf der einen Seite eine kulturelle Handlung, auf der anderen Seite Kunst).
Ohne Kultur reduziert sich alle Kunst auf den finanziellen Wert, den sie auf Versteigerungen erhält oder durch Eintrittskartenverkäufe einbringt. Jemand, der alles von Mozart, Bach, Tschaikowski etc. kennt und Goethe und Schiller liest, ist gewiss ein kultivierter Mensch, kulturiert ist er deshalb nicht. Er ist Konsument von Kunst und selbst, wenn diese Kunst einst Kultur zum Ausdruck verholfen hat, nimmt er heute nicht mehr daran Teil.
Der Verlust kultureller Identität ist die größte Tragödie westlicher Kultur, sie äußert sich in den Unmengen von Museen, Denkmalgeschütztem, Restauriertem, etc... mit denen wir vergangenen kulturellen Zeiten hinterherweinen, wir schauen uns Relikte an, die wir heute nicht mehr erschaffen können. Der Verlust von Kultur macht das Leben sinnlos, denn der Mensch ist nicht gemacht, als Tier zu leben, er kann nur als Mensch leben oder er verendet. Wann war es aus mit der Kultur? Ironischerweise ging die letzte Kultur ausgerechnet mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges und dem Untergang von Nazi-Deutschland zuende. Die Nazis waren die letzten in Mitteleuropa, die kulturelle Identität schufen und keine Museen, so grausam wie es auch war. Wann hat der Mensch angefangen Kultur zu schaffen? Als er aus seiner Höhle gekrochen kam und drei Steine zu einem Grab geformt hat und seinen Häuptling darunter begrub. Meine Oma, als sie starb, verlangte in ihrem Testament, dass man sie verbrennt und die Asche auf dem Meer ausstreut, damit die Kinder keine Arbeit mit dem Grab haben - und wir waren alle heilfroh. Das meine ich mit Untergang und dass wir uns bis weit vor die Steinzeit zurückkatapultiert hätten...
Was hat das jetzt mit unserem Überfluss an Energie zu tun? Die Energie, diese unsichtbaren Sklaven, befreien uns von Notwendigem. Sie entbinden uns von Gemeinschaftszwängen, lösen das Gruppengefühl auf und fördern den Egozentrismus. Nehmen wir mal das Erntedankfest: Es kann keine kulturelle Handlung mehr sein wenn nur noch 2% der Bevölkerung überhaupt mitkriegen, dass etwas geerntet wurde und jeden Tag zum Himmel geschaut haben und gehofft und gebangt. Wie schnell man über Gott nachdenkt, merkt man bei Ohrenschmerzen. Das waren die einzigen zwei Wochen in meinem Leben, wo mir das Beten zu Gott ein Bedürfnis war und keine ärgerliche Last. Wenn es zuende ist mit der Ölbonanza, kommen auch die Götter wieder zurück und Kultur und irrationale Bauten und Ansichtsweisen. Ich glaube nicht daran, dass Windräder und Solarzellen Öl ersetzen können und aus dem oben Geschriebenen wird hoffentlich klar, warum ich das auch nicht für wünschenswert halte.
Grüße, Kristall
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M_B_S
Peak Oil Freak

Alter: 39
Anmeldungsdatum: 20.02.2007
Beiträge: 8865

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http://www.britischebotschaft.de/de/news/items/061030.htm
Die jetzige Konzentration liegt bei 430ppm CO2e, und sie steigt jährlich um über 2ppm. Bei einer Stabilisierung in diesem Bereich müssten die Emissionen bis 2050 um mindestens 25% - wenn nicht um einen noch viel höheren Prozentsatz – unter den heutigen Stand gebracht werden.
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Ist hiermit die Konzentration in Bodennähe gemeint?
Fragt M_B_S
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_________________ Baut eigene Kraftwerke nach EEG KWK Gesetz! Das ist die richtige Antwort
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Karle
Stammposter (altes Forum)

Anmeldungsdatum: 07.03.2007
Beiträge: 1794
Wohnort: Zielwohnort siehe Bild

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Zuletzt bearbeitet von Karle am So Dez 16, 2007 11:54, insgesamt einmal bearbeitet
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joko
Anfänger

Alter: 37
Anmeldungsdatum: 10.05.2007
Beiträge: 37

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@MBS
weist MBS du kannst dumme sprüche bringen wie "im Biologieunterricht/Vorlesung wohl geschlafen? "
Du scheinst selbst nicht zu wissen was du schreibst. und ich werd mir für die Zukunft merken, dass ich deine worte noch weniger ernst nehme.
DIE OFF im 21 Jh
DAS Halte ich für VERDAMMT WEIT HERGEHOLT !!!!
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