Auswirkungen von Peak Oil auf die Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft

Moderator: marc

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von Markus
#94425
Pimco-Gründer findet die USA "griechischer als Griechenland"

Der größte Bondinvestor der Welt hat kürzlich sämtliche amerikanische Staatsanleihen verkauft. Bill Gross billigt ihnen "nur geringen Wert" zu. ...Als Pimco-Grüner Bill Gross am 9. März erklärte, sämtliche US-Staatsanleihen aus dem Portfolio seines wichtigsten Fonds geworfen zu haben, war das an den Kapitalmärkten fast so stark zu spüren wie das Beben in Japan.

http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anle ... 33449.html
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von Markus
#95674
"Russia Doesn't Want Any More Dollars - What This Means for Investors

As a result of its status as the world’s biggest energy exporter, the Russian state has accumulated about $300 billion worth of U.S. dollar denominated foreign exchange reserves. It doesn’t want any more. After decades of eagerly accepting dollar payments, Russia has quietly asked its trading partners to pay in rubles."



http://seekingalpha.com/article/265375- ... -investors
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von Markus
#96278
Versailles 2.0

"Ohne den Euro wäre Deutschland 2500 Milliarden Euro reicher, rechnet dagegen der Volkswirtschaftler und ehemalige Thyssen-Chef Dieter Spethmann in einem Beitrag für den neuen FOCUS vor. Diese kaum fassbare Summe habe die Bundesrepublik in den Jahren seit der Einführung der gemeinsamen Währung verloren. Durch überhöhte Zinsen und Verluste im Außenhandel aufgrund des für die leistungsfähige deutsche Volkswirtschaft zu niedrige Außenkurses des Euros, so der ehemalige Topmanager, entgehe der Bundesrepublik jährlich etwa ein Zehntel des Bruttoinlandsproduktes."


http://www.spreepirat.de/?p=1527
http://www.focus.de/magazin/videos/focu ... 24779.html

Und schon etwas älter:

"Was die Rückkehr zur D-Mark kosten würde

Technisch machbar, ökonomisch vertretbar. Der Ausstieg Deutschlands aus dem Euro scheitert vor allem an politischen Skrupeln.

Erodiert das Vertrauen der Bevölkerung in ihre Währung, ist es um deren Überleben schlecht bestellt. So zeigen Untersuchungen des Darmstädter Ökonomen Volker Nitsch über den Zusammenbruch von Währungsunionen, dass diese in den meisten Fällen daran gescheitert sind, dass der ihnen zugrunde liegende politische Wille zur Gemeinschaftswährung schwand. Daher ist es keine Seltenheit, dass Länder Währungsunionen verlassen: Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs war das 69 Mal der Fall."

http://www.wiwo.de/finanzen/was-die-rue ... de-450044/
von Nutzer
#96294
Markus hat geschrieben:..Verluste im Außenhandel..
durch überteuerte nicht konkurrenzfähige Produkte wohl eher .. warum hält wohl China seine Währung niedrig ?!

N.
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von Markus
#96296
Hallo Nutzer,

ob China gut damit gefahren ist, seine gesammelten Überschüsse in US-Treasuries anzulegen oder die BRD damit, ihre Außenhandelsüberschüsse (anstatt eine eigene Währung solange damit aufzuwerten bis diese wieder sinken) in Form von billigem Geld anderen Ländern zu leihen-bei Anleihen an GR, ES, IR oder PT wohl demnächst auch offiziell verschenkt...

Immerhin haben dieseSchuldner damit ihre Infrastruktur (Straßen, Schule, Abwasserentsorgung, Unis usw.) auf den neuesten Stand gebracht, während letzere bei uns immer schlimmer verrottet. Aber viele, viele Bytes auf den Banken sind für uns viel wichtiger, ja, sogar alternativlos.

Doch ob China und die BRD damit richtig stehen, sehen wir, wenn demnächst wieder das Licht ausgeht...und "die Krise 2.0" da ist.

Denn merke: Wer erwartet, dass diese Schulden (die der chinesischen und die der deutschen Volkswirtschaft als Gläubiger) jemals wieder zurückgezahlt werden, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann!
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von Markus
#96488
Die Immokrise in den USA nimmt kein Ende, ex Bloomberg:

"More than 28 percent of US homeowners owed more than their properties were worth in the first quarter as values fell the most since 2008, Zillow Inc. said today.

Homeowners with negative equity increased from 22 percent a year earlier as home prices slumped 8.2 percent over the past 12 months, the Seattle-based company said. About 27 percent of homes with mortgages were "underwater" in the fourth quarter, according to Zillow, which runs a website with property-value estimates and real-estate listings. "

In Las Vegas sind 85% der Hypotheken größer als der Hauswert, in Tampa 60%.

Der durchschnittliche Immo-Verkaufspreis ist in diesem Jahr bereits um etwa 3% gefallen.
von GKM
#96517
Markus hat geschrieben:...In Las Vegas sind 85% der Hypotheken größer als der Hauswert, in Tampa 60%.

Der durchschnittliche Immo-Verkaufspreis ist in diesem Jahr bereits um etwa 3% gefallen.


gleichzeitig passiert dieses:
Noch kaufen die Verbraucher - US-Inflationsrate
steigt


Die höheren Preise für Energie und Rohstoffe hätten die
Teuerungsrate nach oben getrieben, doch dieser Effekt sei nicht von
Dauer, versicherte Bernanke jüngst.


Die Immopreise sinken während die Verbraucherpreise steigen.
Eine explosive Schere tut sich auf.

Die Begründung der Fed für die steigenden Verbraucherpreise
legen einen Zusammenhang mit z.Bsp. Peak Oil nahe.
Wenn Herr Bernanke versichert das die Rohstoffpreise nicht dauerhaft
steigen werden, kann das zwei Gründe haben:

1. Es werden mehr Rohstoffe gefördert
2. Die Nachfrage sinkt.
Der Verbraucher kann sich wegen seiner hohen Belastungen (z.Bsp. aus
Immobilien) nichts mehr leisten.

Gruß GKM
von GKM
#96546
Im Zusammenhang mit den fallenden Immobilienpreisen und
der maßlosen Überschuldung viele Hausbesitzer in den USA:

Bankenpleite
(letzte Aktualisierung: 14.05.2011)
In der letzten Woche wurde keine Bank geschlossen.


Ich glaube die Seite hatten wir hier schon öfters,
sie erinnert aber immer wieder unangenehm an das, was wir mit unserem
schönen "Aufschwung" hier in D gerne ausblenden.

Besonders bemerkenswert finde ich den dritten Untertitel:
In der letzten Woche wurde keine [US] Bank geschlossen.
Na dann gehts ja bergauf... :wink:

Die Bankenpleiten in USA gehen zwar gegenüber 2010 leicht zurück,
es können aber nach der Pleitewelle auch nicht mehr viele Institute am
Markt sein die überhaupt noch Pleite gehen könnten.

Hier nochmal die Institute im Einzelnen:
Liste der Pleitebanken USA

Gruß GKM
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von Axel F.
#97900
Hi,

am Donnerstag wird über die Anhebung der Schuldengrenze in den USA
beraten.

Wollte ich nur mal anmerken, weil, so wird ja gemunkelt, wenn die nicht angehoben wird, dann wäre ja der Staat bankrott. :-)

Ciao

Axel F.
von Dr. Doom
#97904
.
Zuletzt geändert von Dr. Doom am Sa Jan 23, 2016 22:24, insgesamt 1-mal geändert.
von DerDienstbote
#97910
Die armen Beamten :mrgreen:
von Tourix
#97911
Niedrige Zinsen, viel Liquidität, mutlose Politik
Eine neuerliche Krise droht!
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ ... n/1478442/

Ich vermute mal, dass es nächstes Jahr wieder drunter und drüber gehen wird.
Aber ich tippe eher auf die USA oder China als Auslöser, als auf bankrotte Euroländer.
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von Mischa
#97918
Hi Axel,

selbst wenn die morgen noch ein bisschen rumzicken... schlimmer als bis jetzt in Minnesota wirds nicht: Die Beamten werden mal für ein paar Tage heimgeschickt, oder Leute wie die Polizisten arbeiten erstmal weiter und kriegen den ausstehenden Lohn später. Oder auch nie, wenn der Arbeitgeber ein Drecksack ist - in Amiland ist ja alles möglich. Aber nach maximal ein paar Tagen "Pleite" wird das Schuldenlimit erhöht. Und dann kann man sich mal die offizielle amerikanische Schuldenuhr ansehen, die wird vom heutigen Stand 14.343.033.186.678,55 $, auf dem die Uhr seit Wochen dank diverser Tricksereien vor sich hindümpelt, einen ansehnlichen Sprung machen. Ich sage mal 200 Mrd. $ innerhalb 10 Tagen ab Erhöhung des Schuldenlimits ;) Debt to the Penny

Hi Dr. Doom,

der Minnesota-Shutdown ist in irgendeinem Thread verlinkt - ein Liveticker aus Amiland. Die hatten sowas aber 2005 schonmal. Das war damals ein politisches Spielchen. Ob die Pleite heute substantieller ist, kann ich nicht sagen.

Also noch sehe ich Amiland nicht an der Grenze zum echten Bankrott. Solange die FED druckt und die Inflation nicht aus dem Ruder läuft geht das Spiel noch eine Weile weiter.

@ Tourix: Der Analyse in dem von dir verlinkten Beitrag kann ich nur voll und ganz zustimmen. Das erklärt auch, warum wir trotz fundamentaler Risiken momentan so hohe Aktienkurse haben. Wer jetzt in Aktien einsteigt muss echt einen an der Waffel haben.

Gruß

Mischa
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von Helmut
#97920
Mischa hat geschrieben: Wer jetzt in Aktien einsteigt muss echt einen an der Waffel haben.

Wieso?
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von Mischa
#97921
Mit Griechenland, Portugal, Irland und Co. hat Euroland ein deutliches Risiko, über eine Krise der Staatsfinanzen in die Rezession zu rutschen. Außerhalb Eurolands aber innerhalb der EU ist Großbritannien ein heißer Risikofaktor. Die USA halten auch nur so lange durch wie die FED, China und die Marktgesetze mitspielen. Dabei rede ich noch nicht mal von fetten Staatspleiten, da reichen schon Sparprogramme wie in Griechenland, um die Konjunktur zu killen. Das sind Risiken, die vor der Haustür stehen und nicht nur in ferner Zukunft liegen. Auch Öl/Kohle/Gas sind teuer, und es sieht nicht so aus, dass Produktionssteigerungen die Energie wieder billiger machen. Und wie bildet der Markt diese Konjunkturrisiken ab? Mit einem DAX von ca. 7.500 Punkten. Der DAX hat drei mal in 11 oder 12 Jahren Anlauf geholt, die 8.100 zu knacken und hat es nicht geschafft, und das bei weit besseren Konjunkturaussichten. Für mich heißt das, dass wir hier eine Blase vor uns haben, die nicht mehr viel Luft nach oben hat. Auch mit Blasen kann man Geld verdienen, wenn man früh einsteigt und rechtzeitig aussteigt. Nur kann man als Privatanleger nicht wirklich erkennen, was rechtzeitig ist. Deshalb wird es um so riskanter, je später man in Blasen einsteigt. Jetzt noch auf ein nennenswertes Steigen der Kurse zu setzen ist so riskant, dass ich jeden Privatanleger für geistig vernebelt halte, der mehr als nur "Spielgeld" in Aktien steckt. Das Gejammer meiner Tante in Sachen Telekom habe ich heute noch in den Ohren....
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