Wie, wieviel und mit was bewegen wir uns in Zukunft fort?

Moderator: marc

von Wolfram
#108221
Hallo Axel F.

... und in Frankreich wird randaliert.

tagesschau.de: Blockaden gegen hohe Spritpreise

Vor einigen Tagen waren unter dem Artikel noch Kommentare dazu verlinkt. Die meisten gingen in die Richtung: "Seht her, die Franzosen bringen wenigstens Protest zustande, während sich der Deutsche Michel alles gefallen lässt." Leider nur wenige Kommentare waren nachdenklicher, in dem Sinn, dass weniger Auto fahren doch zeitgemäßer wäre.
Leider ist es wohl schwer, "uns" zu regieren, weil selbst bei guten, aber scheinbar unpopulären Ideen leicht das aufkommt, was hier im Forum oft als Madmax-Szenario bezeichnet wurde.

Eigentlich bin ich kein besonderer Fan von Herrn Macrons großen Ideen (EU-Finanzministerium, europäische Armee ...), aber höhere Steuern auf Sprit klingt nach einer guten Idee.
Ich wünsche mir schon lang höhere Mineralölsteuern - dafür keine KFZ-Steuer mehr und am besten sogar die KFZ-Haftpflicht und TÜV über den Treibstoffverbrauch bezahlen.
Das wäre Verursacherprinzip - statt wie bisher pauschale Bezahlung und damit Mengenrabatt für Vielfahrer. Dann muss jemand, der sein Auto sehr sparsam verwendet (nur selten mal ein Großeinkauf, mal ein Besuch ...) auch nur wenig zahlen.
Das wäre richtig, wenn man ernsthaft die viele Fahrerei reduzieren will (gefällt natürlich nicht der Autoindustrie).

Es wäre nebenbei automatisch eine Förderung sparsamer Autos und von Elektroautos, sowie leichterer Vehikel für den kleinen Geldbeutel, wie Twike, E-Mofa oder E-Bike.

Es sollte auch keinen Ausgleich für arme Leute geben - auch wenn das hart klingt. Nur dann wird klar, dass sich mancher weit entfernte Job - oder weit entfernte "billig-Einkauf" eben nicht lohnt. Dann können sich die Menschen darauf einstellen und wieder die naheliegenden Dinge tun - sich um ihrer Kinder selber kümmern, statt sie zu Kita-Pendlern zu machen - sich um Alte selber kümmern, statt dass Pflegedienste ständig herum sausen - vielleicht gar nicht in die Stadt ziehen, weil man auf dem Land viel nachhaltiger leben kann (ich praktiziere das und genieße es).

Viel weniger Auto fahren, ohne das Auto an sich negativ zu sehen, das wäre zeitgemäß, egal um welche der folgenden Themen es einem dabei geht:
- noch Erdöl für nachfolgende Generationen übrig lassen
- Klimawandel
- leichteres Überqueren von Straßen für Fußgänger
- mehr Platz für Radfahrer auf Straßen (ohne mit Radwegen weitere Flächen zu versiegeln)
- viel weniger Stau bei verbliebenen Auto-Fahrten
- weniger Unfälle
- weniger Lärm
- weniger Abgase (die aktuellen Aufreger "Dieselskandal", Stickoxide, Fahrverbote ... wären kein Thema)
- kein Flächenverbrauch für neue Straßen
- keine öffentlichen Kosten für neue Tunnels
- keine Kriege mehr um Öl
- weniger politische Abhängigkeit
- weniger Zeit, um für's Auto zu arbeiten (ein altes reicht bei seltener Benutzung)
- mehr Bewegung -> mehr Gesundheit

In diesem Sinn wünsche ich statt Bequemlichkeit mehr Gesundheit, Wolfram


Weiterführende Links - zwei Forenbeiträge von mir:
12 Gründe, Energie zu sparen (14.10.2010)
Ich fahre gerne Auto (18.9.2003)
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